Desktop Management im Einsatz mit Open Source
Der alltägliche Büroarbeitsplatz ist heutzutage nahezu durchweg mit den verschiedensten Informations- und Kommunikationstechniken ausgerüstet. Der Arbeitsplatzrechner ist im Büro außer Frage das zentrale Werkzeug. Das Desktop Management sorgt für einen reibungslosen Ablauf der täglichen Arbeitsanforderungen am jeweiligen Arbeitsplatzrechner.
Oft wird dem einzelnen Mitarbeiter die Abhängigkeit zur Technik erst dann richtig bewusst, wenn sie nicht mehr richtig funktioniert oder ganz ausfällt. Um eine volle Funktionalität mit allen Aufgabenstellungen und Herausforderungen des individuellen Büroarbeitsplatzes bereit zu stellen, gewinnt für viele Unternehmen ein gut funktionierendes Desktop Management zunehmend an Bedeutung.
Das
Desktop Management beschäftigt sich mit der zentralisierten
Verwaltung der Systeme mehrerer Arbeitsplatzrechner. Ein derartiges
System kann mehrere 1000 Arbeitsplätze umfassen. Ziel ist
hierbei, dass sich der Mitarbeiter im Büro als reiner Anwender
nicht mit administrativen Tätigkeiten beschäftigen muss.
Nach der Anmeldung am System steht ein individuelles Benutzerkonto
zur Verfügung, durch das der Zugriff auf persönliche Daten
des jeweiligen Nutzers und unterschiedliche Software zur Bewältigung
des Arbeitsaufkommens möglich ist.
Unter Linux kann ein solches Desktop-System den täglichen Arbeitsanforderungen die aus den Geschäftsbereichen eines Unternehmen resultieren, leicht und individuell angepasst werden. Dies umfasst in den meisten Fällen von Büroarbeitsplätzen Software wie zum Beispiel ein E-Mail-Programm, eine Textverarbeitung, einen Bildbetrachter, Zugriff auf gemeinschaftlich genutzte Datenbereiche und Drucker sowie einen browser-basierten Zugriff auf Intranet und Internet.
Zwei
Hauptaspekte des Desktop Managements sind die Benutzerverwaltung und
das Life-Cycle-Management. Persönliche Konten wie oben
beschrieben müssen ebenso verwaltet werden wie die zugehörigen
Passwörter, unterschiedlich gewichtete Zugriffsrechte oder die
einzelnen übergeordneten Benutzergruppen. Das
Life-Cycle-Management beschäftigt sich hier ganzheitlich mit der
Installation, der Wartung und dem laufenden Betrieb eines
Deskop-Systems um eine kontinuierliche Funktionalität zu
gewährleisten. Stabilität und Sicherheit des Systems sind
wichtige Aspekte, da bei Aussetzern die Arbeit zahlreicher
Mitarbeiter behindert, im schlimmsten Fall verhindert wird.
Der Satellite Server von RedHat steht deshalb direkt in den Räumlichkeiten des Unternehmens, welches ihn einsetzt. Die Daten werden somit lokal gespeichert und müssen nicht über eine Internetanbindung zwischen Server und Client hin- und hergeschickt werden. Dies birgt durchaus einen Sicherheitsgewinn, da mögliche negative Auswirkungen einer Internetverbindung mit den einhergehenden Angriffsmöglichkeiten seitens Dritter von vorne herein ausgeschlossen werden. In der Regel ist die Verbindungsgeschwindigkeit in einem lokalen Netzwerk zudem deutlich höher.
In Bezug auf den Aspekt Sicherheit bietet Linux generell eine hohe Ausfallsicherheit. Die Anwendungen des RedHat Desktops sind des Weiteren in der Lage, mit Microsoft-Formaten zu agieren - eine oft wichtige Voraussetzung für die Integration in die bestehende IT-Landschaft eines Unternehmens.
Quellen: Cloer,
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computerwoche.de, 04.04.2005. http://www.computerwoche.de/555136 (Zugriff
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http://www.lisog.org/projekte/szenarien/desktop-management/t3n_desktop-management_print_final.pdf
(Zugriff am 14.08.2008)
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Nico (2007): Desktop Management von Linux-Clients.
Anforderungskatalog, Marktübersicht und Review-Berichte
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Hersteller.
http://www.lisog.org/projekte/szenarien/desktop-management/lisog_desktop-management_0705.pdf
(Zugriff am 13.08.2008)
Strelow, Mathias (2008): Die Linux-Strategie der LVM Versicherungen. “Open Source meets business” - Kongress 2008. http://www.heise.de/fastbin/eventmanager/file/?media_id=513 (Zugriff am 13.08.2008)
Red Hat GmbH (2008): Red Hat Enterprise Linux 5 Desktop. In: redhat.de, 2008. http://www.redhat.de/rhel/desktop (Zugriff am 13.08.2008)
Red
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https://rhn.redhat.com/rhn/help/satellite/rhn415/de/s1-intro-sat.jsp
(Zugriff am 13.08.2008)