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LiSoG>>Members & Products: „WollMux - Planung und Umsetzung einer komplexen Open Source Vorlagenlösung“

Das Vorlagenverwaltungssystem WollMux der Landeshauptstadt München unterstützt die Münchener Stadtverwaltung bei ihrer täglichen Arbeit. Ziel der Veranstaltung am 18. Februar 2009 ist es, den Teilnehmern einen Überblick über das WollMux-System zu bieten und Entscheidungshilfen für den praktischen Einsatz zu geben.

What Veranstaltung
When 18.02.2009
from 16:00 to 20:00
Where Ratstrinkstube im Rathaus, Marienplatz 8, 80331 München
Contact Name Ines Gräther
Contact Email
Contact Phone +49 (0) 711 / 90 715-391
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Am 29. Mai 2008 wurde das Vorlagenverwaltungssystem WollMux der Landeshauptstadt München unter der European Union Public License (EUPL) auf dem Open Source Observatory Repository der EU (OSOR) veröffentlicht. Der WollMux unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchener Stadtverwaltung bei ihrer täglichen Arbeit, vor allem bei der Textverarbeitung.

Er stellt die benötigten Vorlagen und Formulare personalisiert zur Verfügung und erleichtert die Benutzung durch Komfortfunktionen und Plausibilitätsprüfungen. Für Administratoren bietet er komfortable Möglichkeiten zur Pflege und Bereitstellung der notwendigen Vorlagen.

Zielplattformen für den WollMux sind sowohl Linux als auch Windows NT/2000. Er unterstützt die Migration auf OpenOffice.org und Linux und stellt die strategische Leitapplikation der Linuxmigration bei der Landeshauptstadt München dar.

Programm

  • 16:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer
    Nico Gulden (LiSoG) und Joachim Schuler (DBI Klarl & Schuler GmbH)

  • 16:15 Uhr: „Eine Open Source Vorlagenlösung für die Landeshauptstadt München“
    Florian Schießl, Landeshauptstadt München (Stellvertretender Projektleiter LiMux Projekt):
    Eine deutsche Großstadt gibt das von ihr entwickelte Vorlagensystem unter einer Open Source Lizenz frei. Was steckt hinter dieser Strategie und welcher politische Ansatz wird dabei verfolgt? Welche Vorteile entstehen durch die Open Source Strategie der Landeshauptstadt München und die Unterstützung offener Formate und Standards? Wie können alle davon profitieren?
  • 16:55 Uhr: „Wie die Landeshauptstadt zu ihrem WollMux kam“
    Christoph Lutz, Landeshauptstadt München (Leiter Fachgruppe OpenOffice.org/WollMux):
    Im Rahmen der Linuxmigration der Landeshauptstadt München und der damit verbundenen Umstellung der vorhandenen Office-Makros, -Vorlagen und -Formularen auf das Open Document Format (ODF) entstand die Chance das gesamte Vorlagensystem der Landeshauptstadt München zu konsolidieren. Welche Vision wurde dabei verfolgt, wie sah die praktische Konkretisierung aus und wie konnte das alles auch noch realisiert werden?
  • 17:35 Uhr: Pause
  • 18:00 Uhr: „Das WollMux System in der Praxis“
    Mechthild Wedekind, DBI Klarl & Schuler GmbH (WollMux Trainerin):
    Der WollMux mit seinen Formularen und seiner Benutzeroberfläche unterstützt mittlerweile bei einem Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt München die Arbeitsabläufe und ist fester Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs geworden. Wie erleben nun Anwenderinnen und Anwender den WollMux bei der täglichen Arbeit und wie können sie dabei von den Funktionen des Systems profitieren? Was ist nötig, um aus einem Formular ein WollMux Formular entstehen zu lassen?
  • 18:40 Uhr: „Planung der WollMux Vorlagenmigration und Systemintegration“
    Harald Kagerer, DBI Klarl & Schuler GmbH (Open Source Migrationsberater):
    Das WollMux-System ist aus Administratorsicht im Kern flexibel konfigurierbar und skalierbar. Es unterstützt dabei die hohen Anforderungen des Geschäftsbetriebes einer Großstadt wie der Landeshauptstadt München. Durch die Freigabe unter einer Open Source Lizenz ist es möglich und explizit gewollt, dass neben der Landeshauptstadt auch andere dieses System einsetzen können. Welche Anforderungen, Leistungen und Aufwände entstehen nun konkret bei einer Vorlagenmigration und einer Systemintegration des WollMux?
  • 19:15 Uhr: Get Together

Teilnahme

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 11. Februar 2009 unter info@lisog.org erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Hinweis

Der Veranstalter behält sich vor, personelle und inhaltliche Änderungen der Veranstaltung vorzunehmen. Die Teilnehmerdaten werden zum Zweck der Registrierung elektronisch gespeichert.

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel:

  • U-Bahn: Linie U3 und U6, Haltestelle Marienplatz
  • S-Bahn: ab Hauptbahnhof alle Linien, Haltestelle Marienplatz, ab Flughafen mit der S1 / S8 bis Marienplatz
  • Straßenbahn: Linie 19, Haltestelle Theatinerstraße
  • Bus: Linie 52, Haltestelle Marienplatz

PKW:

Parkhäuser:

  • Max-Josef-Platz (Oper, bis 1.00 Uhr)
  • City Parkhaus am Färbergraben (Zufahrt Sattlerstraße, bis 24.00 Uhr, außer Sonntag)
  • Rindermarkt (bis 23.30 Uhr)
  • am Hofbräuhaus (Zufahrt Hochbrückenstraße, durchgehend)

Die Ratstrinkstube (nicht zu verwechseln mit dem Ratskeller unter dem Rathaus) ist am besten erreichbar über den Eingang beim Pförtner - dies ist der rechte Eingang wenn man vor dem Rathaus steht, beim Fischbrunnen.





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