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Linux Solutions Group (LiSoG) erweitert Vorstand um Dr. Jürg Römer von der Schweizer Bundesverwaltung

Stuttgart, 23. November 2005: Die Mitgliederversammlung der Linux Solutions Group hat bei ihrem Jahrestreffen in Stuttgart Dr. Jürg Römer, Delegierter für die Informatikstrategie der Schweizer Bundesregierung, als weiteres Mitglied in den Vorstand gewählt. Damit wurden die Weichen für einen weiteren Ausbau der Netzwerke in der Schweiz und in Österreich gestellt, um die Vernetzung von Anbietern und Anwendern aus dem Linux-Umfeld im deutschsprachigen Raum voranzutreiben. Gleichzeitig wurden die Arbeitsschwerpunkte für 2006 festgelegt.

Die erste Mitgliederversammlung der LiSoG nach der Gründung im März 2005 hat Dr. Jürg Römer, Delegierter für die Informatikstrategie der Schweizer Bundesregierung, als siebtes Mitglied einstimmig in den Vorstand gewählt. "Um unsere Ziele zu erreichen, sind wir auf einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Organisationen und Personen angewiesen, die in diesem Gebiet konkrete Erfahrungen, Interesse und ähnliche Probleme haben. Die LiSoG betrachten wir als ideale Plattform im deutschsprachigen Raum, um diesen Austausch zu fördern," begründet Dr. Römer sein Engagement bei der LiSoG.

Die LiSoG kann nach acht Monaten auf eine erfreuliche Entwicklung zurückblicken. Neben dem Aufbau des Netzwerkes in der Schweiz mit Etablierung eines Kontaktbüros in Zürich konnte die Mitgliederzahl um über 40 % gesteigert werden. Für die technische Arbeit wurde ein neunköpfiges Architekturboard ins Leben gerufen, das die Bewertung spezieller Anwendungsszenarien zur Aufgabe hat. Mit der Stadt Schwäbisch Hall konnte ein konkretes Anwendungsprojekt für den Aufbau eines Linux- und Open Source basierten Thin Client umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, verschiedener Mitgliederworkshops und eines Fachforums im Stuttgarter Engineering Park STEP stand das LiSoG-Arbeitsprogramm 2006, das sich in die vier Arbeitsbereiche Networking & Erfahrungsaustausch, Szenarien & Solution Stacks, Kooperationen sowie Lösungen & Best Practices gliedern wird. Das Maßnahmenpaket zum Arbeitsprogramm 2006 umfasst Veranstaltungen von und für Mitglieder sowie die Bildung von Arbeitsgruppen, in denen Themen wie Geschäftsmodelle, Lizenzen, Vertrieb, Marketing etc. behandelt werden. Im Rahmen der Arbeit des Architekturboards werden für die Initiierung und Bewertung einzelner Lösungsszenarien Mentoren gesucht, die den notwendigen Praxisbezug sicherstellen.

Zu Dr. Jürg Römer

Dr. Jürg Römer promovierte als Chemiker in Bern zum Dr. phil. nat. Er leitete zunächst Entwicklungsprojekte und publizierte wissenschaftlich. Dann leitete er die Fabrikation von Plasmaprodukten und medizinischen Hilfsprodukten. Bei einem Pharmakonzern baute er ein konzernweites Marketing-Informationssystem auf. Nach einer Tätigkeit als Ausbildungschef des Zivilschutzes des Kantons Bern wurde er 1993 zum stellvertretenden Generalsekretär des EVD ernannt, verantwortlich für Personal, Finanzen und Informatik. 1999 wurde er als Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes gewählt und leitet seither das Informatikstrategieorgan Bund (ISB). Das ISB erarbeitet die IKT-Vorgaben (Strategien, Architekturen, Standards, Sicherheit, Prozesse, Methoden) für die Bundesverwaltung. Gleichzeitig ist es verantwortlich für Strategie und Koordination des eGovernment. Als Chef des Sonderstabs Information Assurance (SONIA) stellt der Delegierte die fachliche Beratung von Bundesrat und Wirtschaftsführungen im Krisenfall und die Koordination der notwendigen Massnahmen sicher.

Zur Linux Solutions Group e.V. – LiSoG

Die LiSoG wurde im März 2005 mit dem Ziel gegründet, Linuxbasiertes Business zu fördern. Mit einer klaren Geschäftsorientierung und einem länderübergreifenden Ansatz hat sie eine Alleinstellung im deutschsprachigen Raum. Mit dieser neuen Kooperations-Plattform soll der Erfolg von Gesamtlösungen auf Linux gesteigert, eine businessorientierte Integrationskultur entwickelt und die Marktakzeptanz und das Vertrauen bei Anwendern und Anbietern erhöht werden. Die LiSoG erarbeitet mit einem unabhängig agierenden Architekturboard pro Jahr mehrere konkrete branchen- und technologieorientierte Lösungsszenarien. U.a. wurde der Aufbau eines Linux und Open Source basierten Thin Clients realisiert. Neben den Global Playern der IT-Branche fördert die Initiative auch viele mittelständische Unternehmen, die sich mit Linux und Open Source beschäftigen. Mitglieder sind u.a. als IT-Anbieter IBM, MySQL, Novell, Red Hat, Siemens Business Services, als Anwender Stuttgarter Versicherung, Freistaat Bayern, Schweizer Bundesverwaltung, und Universitäten wie Linz, Nürnberg und Mannheim.


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