You are here: Home Presse Ordner Pressemitteilungen Linux Solutions Group e.V. (LiSoG) gegründet - Neue Plattform fördert linuxbasiertes Business
Document Actions

Linux Solutions Group e.V. (LiSoG) gegründet - Neue Plattform fördert linuxbasiertes Business

Stuttgart, 07. März 2005: Mit Unterstützung von IBM, MySQL, Novell, RedHat, Siemens Business Services und zahlreichen anderen IT-Unternehmen, Universitäten und Anwendern aus dem privaten und öffentlichen Bereich (Region Stuttgart, München, Nürnberg, Schwäbisch Hall) hat die Linux Solutions Group (LiSoG) heute ihre Tätigkeit aufgenommen. Ziel der neuen Kooperations-Plattform ist es, den Einsatz von linuxbasierten Lösungen in Unternehmen zu fördern und die Marktakzeptanz in einer breiteren Anwenderschaft zu erhöhen. Neben den Global Playern der IT-Branche fördern die Initiative auch mittelständische Unternehmen, die sich mit Linux und Open Source beschäftigen. Diese sind beispielsweise die becom Holding GmbH (Schwerte), die Skynamics AG (München), die Topalis AG (Stuttgart), die Pironet NDH AG (Köln), die probusiness AG (Hannover) sowie die Pyramid Computer GmbH (Freiburg). Linux-Anwender wie die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. unterstützen die Initiative ebenfalls. Fokus der LiSoG ist der deutschsprachige Raum. Die Geschäftsstelle wird in Stuttgart sein.

Die LiSoG wird pro Jahr mehrere konkrete branchen- und technologieorientierte Lösungsszenarien erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen anwendernahe und praxisorientierte Lösungen. Erfolgversprechende Ansätze werden durch die Mitglieder der LiSoG analysiert, dokumentiert, in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern bis zur kommerziellen Verwertbarkeit weiterentwickelt, um anschließend von den Mitgliedern vermarktet zu werden.

Bisher bestehende Initiativen im Linux-Bereich fördern zwar die technische Entwicklung, bieten den Anwendern aber selten konkrete Entscheidungshilfen. Deshalb hat es sich die Linux Solutions Group zur Aufgabe gemacht, hier unterstützend tätig zu sein. Gezeigt werden soll, dass die einzelnen Lösungen auf unterschiedlichen Plattformen laufen. Die LiSoG sieht sich dabei als Hersteller-, Technologie- und Plattform-neutral agierender Know-how-Träger. Die Bündelung der Kompetenz und des Know-hows innerhalb der LiSoG soll dafür sorgen, dass die Zahl der Unternehmensanwendungen, die unter Linux laufen, schneller zunimmt als dies bisher der Fall war.

Karl-Eugen Binder, Abteilungsleiter System-Rechenzentrum der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. begründet sein Engagement in der LiSoG folgendermaßen: "Als Linux-Anwender freue ich mich sehr über dieses Projekt. Linux und Open Source sind zukunftsweisend. Mit der LiSOG wird endlich der Anwender in den Mittelpunkt des Interesses gestellt. Diese Initiative wird dazu beitragen, die Akzeptanz von linuxbasierten Lösungen weiter zu erhöhen und so dafür zu sorgen, dass die Zahl an Applikationen und Einsatzmöglichkeiten steigt."

Tom Schwaller, technischer Direktor der LiSoG, erläutert: "Die LiSoG will anhand von Praxisbeispielen zeigen, wie der Einsatz von Linux und Open Source in Unternehmen aussehen kann. So können Unternehmen besser entscheiden, ob diese Angebote für sie in Frage kommen." Schwaller beschäftigt sich seit über 11 Jahren mit Linux. Er war unter anderem Mitbegründer der Linux New Media AG und vier Jahre Chefredakteur des Linux-Magazins. Bis Ende 2004 war er als Linux Enterprise Specialist für IBM tätig. In der LiSoG vertritt er einen herstellerneutralen Standpunkt.

Die LiSoG nimmt ab sofort mit 29 Gründungsmitgliedern ihre operative Arbeit auf. Neben zusätzlichen Mitgliedern aus der IT-Branche sollen auch weitere Anwender als Mitglieder gewonnen werden, um der LiSoG Praxisnähe zu gewährleisten. Die beteiligten Firmen können die LiSoG zusätzlich zum Vereinsbeitrag mit Geld- und Sachleistungen wie Consulting (Manntage- und Task-Sponsoring) und Infrastruktur fördern. Darüber hinaus wird die Mitarbeit über ein Volunteers-Programm möglich sein. Ein enger Kontakt zu den vielfältigen Open Source Communities,  Linux-Organisationen und anderen bestehenden Netzwerken wird angestrebt. Zum Geschäftsführer wurde Klaus Haasis bestellt. Die Geschäftsführung wird über die MFG Baden-Württemberg abgewickelt.


This site conforms to the following standards: